Archiv für die ‘Tuning’ Kategorie
Eine alte Corvette im neuen Glanz
Corvette © chicagophoto - Fotolia.com
Ein Traum vieler Autoliebhaber ist die Corvette. Das Auto der späten 50iger Jahre bietet jedoch heutzutage nicht mehr den Komfort noch die erforderliche Sicherheit im Vergleich zu modernen Autos. Das Tuner-Team von Pogea Racing macht dennoch den Traum von einer Corvette wahr, indem sie dem alten Modell das Herz einer aktuellen Corvette einpflanzen.
Das 59er-Cabrio bekommt von Pogea Racing eine moderne Technik verpasst mit einem leistungsstarken Motor. Für mehr Steifigkeit wurde die Rohr-Rahmen-Konstruktion stabilisiert. Dadurch kann dem Klassiker einer neues Gewindefahrwerk und neue Bremsen installiert werden. Der Motor wurde einer aktuellen Corvette entnommen, sodass der Oldie nun mit einem 6,2-Liter-V8 Motor durch die Gegend düst. Insgesamt 485 Pferde hat der Wagen nun unter der Haube und einen Drehmoment von 585 Newtonmeter.
Weiterhin verfügt der Wagen über ein manuelles Fünfganggetriebe, welches auf Wunsch auch in Automatik erhältlich ist. Von null auf hundert braucht das 1,1 Tonnen Fliegengewicht in 3,9 Sekunden. Eine Höchstleistung von insgesamt 288 km/h kann man aus der getunten Corvette herauskitzeln. Für maximale Sicherheit wurde eine Sportbremsanlage implantiert mit gelochten und innenbelüfteten Bremsscheiben.
Auch das Design kann sich sehen lassen. Die 4,5 Meter lange Corvette aus den 50igern ist im Innenraum mit rotem und weißem Leder verkleidet. Ein abgeflachtes Sportlenkrad macht den Fahrspaß perfekt. Auch sonst steht der getunte Klassiker in keinem einem aktuellen Wagen nach – er verfügt über eine Servolenkung, Navigationsgerät, Soundanlage und Klimaanlage.
Lediglich der Preis ist eine echte Wucht. Pogea Racing lässt sich für seine Operation mit 225 000 Euro entlohnen. Zum Vergleich: eine aktuelle Corvette kostet rund 72 000 Euro. Doch für einen echten Liebhaber wird wohl auch der Preis keine Hindernis sein um seinem Traum von einem echten Corvette-Cabrio näher zu kommen.
Die Essen Motor Show 2011

Quelle: Flickr/GS1311
Es werden insgesamt mehr als 500 Aussteller erwartet, die sich auf die 18 riesigen Messehallen verteilen werden. Auch das Außengelände wird mit einbezogen. Natürlich gibt es neben den glänzenden Motorhauben und blankpolierten Scheinwerfern noch andere Schmäuse für die Augen: heiße Boxenluder werden dabei sein, wenn neue Autos präsentiert werden. Die Essener Motor Show will sich in diesem Jahr sehr sportiv und individuell zeigen. Die Veranstalter erhoffen sich einen wahren Ansturm von Besuchern – immerhin handelt es sich hier um die zweitgrößte Fahrzeugmesse Deutschlands.
Ein absolutes Highlight, das kann Egon Galinnis, der Messe-Geschäftsführer versprechen, wird das Live-Tuning mit dem bekannten US-Tuner Eddie Paul sein. Dieser sucht gemeinsam mit seiner Crew den “Ultimate Tuner”. Das Konzept ist genial einfach: 3 Hobbytuner pimpen ihre Wagen, während Eddie Paul mit wertvollen Tipps zur Seite steht. Es heißt, dass sich Unmengen an Autobegeisterten für die Show gemeldet hatten, schlielich werden die Tuning-Kosten vom Messeveranstalter übernommen. Und der Preis für den Gewinner lockt zusätzlich: wer Eddie Paul überzeugt, darf mit ihm gemeinsam 5 Tage lang in dessen Werkstatt in den Vereinigten Staaten schrauben – na, wenn das keine Männerherzen höher schlagen lässt!
Der Audi A5 mit 1000 PS

Audi A5, Quelle: Michael248_flickr
Die Tuning-Experten von Eklund Racing haben sich dieses Mal den Audi A5 vorgenommen. Dank neuer Technik bringt es das Coupé nun auf unfassbare 1000 PS. Gerade die Modelle von Audi werden häufig für ihre Uniformität kritisiert. Sie sind beliebt, entsprechen aber lediglich dem Massengeschmack – nur Standard keine Extraklasse nörgeln die Kritiker der Marke. Aber selbst bei Liebhabern des Konzerns werden die standard-getunten Varianten des Audi A3 und des TT verschmäht. Sie seien nur billig aufgemotzt – wobei mehr auf ein protziges Äußeres, als auf Leistung Wert gelegt wird. Doch bei diesem A5 dürften nun wirklich alle Kritiker verstummen. Auf den ersten Blick sieht man dem Wagen seine Leistungsstärke nicht an. Dabei wurde dem Coupé ein spezieller Unterbau verpasst mit neuem Rahmen, Aufhängung und Rädern. Zweckmäßig wurde dabei alles dem einzigen Ziel untergeordnet: Schnelligkeit. Zudem wurden im Cockpit und Teile der Karosserie einzelne Elemente durch leichteres Material nachgebaut um Gewicht zu sparen. Der Dachausbau ist auch eine Klasse für sich. Elegant geformt passend zur Dynamik des Autos. Dennoch maskiert sich der Audi gekonnt. Das Innenleben bleibt von außen unsichtbar. Beim Motor handelt es sich um den 2,5 Liter Antrieb aus dem Audi RS3. Dort sind 340 PS die Spitze der Maschine. Für Extrapower sorgen hier bei der aufgemotzten Variante eine Lachgaseinspritzung von Holley. Dafür musste allerdings der komplette Innenraum weichen. Statt dem komfortablen Interieur und Luxusausstattung ist hier alles auf ein Minimum reduziert. Die Aufgabe war klar: möglichst schnell soll der Wagen sein. Für Komfort und Bequemlichkeit bleibt dabei nicht viel Platz. Letztlich darf die Maschine so nicht mehr in den Straßenverkehr, aber für Freunde der Marke sollte dieses getunte Modell dennoch ein absolutes Highlight darstellen und endlich auch die Kritiker überzeugen.
Der schnellste Kastenwagen der Welt
Die Franzosen sind auf dem Weg einen Tempo-Rekord aufzustellen und das in dem amerikanischen Bonneville in Utah. Und dies versuchen sie mit einem Alten Renault 4, einer Fourgonette, die eigentlich F4 genannt wurde. Dies ist ein alter Kastenwagen, also ein ehemaliger kleiner Lieferwagen. Er wurde von 1961 bis 1992 gebaut und zählt demnach auch nicht unbedingt zu den aktuellsten Modellen von Renault.
Dieser Kastenwagen soll nun den Siegerpokal in der Wertung für Turbos zwischen 1,0 und 1,5 Litern gewinnen und das eben in Bonneville. Er soll bis zu 280 km/h schnell fahren und so einen Rekord aufstellen. Seine Alu-Kühlermaske wurde abgedichtet und die hinteren Radhäuser werden während der Rekordfahrt voll verkleidet. Trotz dieser Veränderungen sieht er im Profil seinem Original immer noch sehr ähnlich. Das Original war der R4 mit großem Dachausbau und immensem Stauraum. Es ist also nicht vorstellbar, dass damit ein Geschwindigkeitsrekord von 280 km/h aufgestellt werden kann.
Der R4 wurde in soweit ausgebaut, als dass der 1,1 Liter Motor mit nur 34 PS durch einen 1,4 Liter Motor aus dem R5 Turbo ersetzt wurde. Das Getriebe wurde aus einem R25 GTX entnommen. Ebenso wurden auch seine Bremsen dem R25 GTX entnommen. Der neue Kastenwagen wiegt nur 30 Kilo mehr als seine ehemalige Neuauslieferung, also 720 Kilo.Es hat sechs Monate gedauert, bis der Überrollkäfig und die blecherne Sitzschale verbaut waren und der feuerfeste Spezialtank montiert war. Außerdem wurden zwei Feuerlöscher, für alle Fälle, montiert.
Teamchef Frank sagte, dass es somit bei der letzten Messung auf dem Prüfstand 290 PS waren. Dies sind 265 mehr als in Serie. Es ist nahezu unfassbar, was aus diesem Auto heraus geholt wurde.
Getunt: VW T5
Sie spielen mit dem Gedanken, sich einen modernen Bulli VW T5 anzulegen? Dabei sind es sicherlich nicht gerade die Beschleunigungswerte, die sie zu der Kaufentscheidung bewegt haben. Hier zeigen wir Ihnen, wie diese Eigenschaften auch beim VW T5 ein Thema werden.

Der Tuner B&B Automobiltechnik hat den T5 unter seine Fittiche genommen und seine Fahrleistungen erheblich verbessert. Mit den Lösungspaketen vom Tuner-Experten wird der T5 zu einem echten Baller-Bus. Dabei bringt das stärkste Paket ganze 320 PS. Die Geschwindigkeit über die linke Spur – laut Tuner – mindestens 228 km/h.
Das neue Programm zur Leistungssteigerung des Zweiliter-Turbobenziners umfasst vier Stufen. Die Mehr-Power kommt in erster Linie durch eine geringfügige Anhebung des Ladedrucks und der Anpassung von Motorelektronik und Ansaugwege zu Stande. So werden wahlweise 245 PS oder 265 PS möglich. Sollen es gar 295 PS werden? Kein Problem, dann tauscht B&B den Werks-Lader gegen einen Spezialturbo aus. Dabei wird auch eine Sportabgasanlage zur Reduzierung des Staudrucks eingesetzt. Erst nach dem Eisatz des 12.950 Euro teuren vierten PS-Paket wird der VW – Transporter zu einem Baller-Bus. Hierbei tauscht der Tuner den Ladeluftkühler und bringt eine Spezialölkühlanlage mit Thermostatsteuerung zum Einsatz. So steigt die Leistung des 2.0-TSI-Motors auf 320 PS und 495 Newtonmeter Drehmoment. So wird der Bus – trotz seinem Schrankwand-Design – immerhin 228 km/h schnell (Serie 220 km/h). Auch die Sprintzeit verbessert sich dabei ganz wesentlich. Auf 100: statt der 8,7 Sekunden im Werkstrimm vergehen nun nur noch 6,5 Sekunden. Die Sechs-Kolben Hochleistungsbremsanlage und das einstellbare Gewindefahrwerk ergänzen das Paket.
Trotz verbesserter Fahrleistung stören Sie sich immer noch am Schrankwand-Design des T5? Auch das ist kein Problem mehr: Der Tuner B&B hat bereits ein ausgefallenes Aerodynamikpaket angekündigt, mit dem die Optik des bärenstarken T5 aufgefrischt werden soll.
Getunt: der VW Beetle
Ab September wird es in den USA einen neu designten VW Beetle geben, der nun vor allem die Männerwelt ansprechen soll. Ab Oktober soll er dann wohl auch bei uns in Deutschland an den Mann gebracht werden. Dies ist vermutlich die Reaktion auf die schlechten Verkaufszahlen des Vorgängers hier in Europa. Wenn das Auto verkauft wurde, dann hauptsächlich an Frauen. Nun möchte VW den Beetle auch den Männern schmackhaft machen. Das neue Modell zeichnet sich durch seine gestreckte Länge, eine breitere Spur und eine flache Dachlinie aus. Bei einem vorbeihuschenden Blick könnte man meinen es handle sich um den Porsche 911.
Der neue VW Beetle wurde durch das erste Tuning- Kit von VWvortex bearbeitet.
VWvortex ist die größte Internetgemeinde in den USA zum Thema Volkswagen. Noch bevor der erste Beetle überhaupt verkauft wurde, durften sich die Macher der Seite an dem Vorserienmodell versuchen.
Die Basis des Tunings liefert eine 200 PS starke Zwei-Liter-Maschine. Dank einer Carbon-Airbox kann der zwangsbeatmete Motor leichter durchatmen. Die erweiterte PS Zahl wird aber vorerst warten müssen, denn es wird erst getestet, wie der neue optische Feinschliff bei den Kunden ankommt.
Neben den oben genannten Verfeinerungen gibt es nun 20 Zoll große Räder und 145/35er Pirellis. Ebenso wird es einen orangefarbenen „Beetle RS“- Schriftzug geben, der wieder an den Porsche 911 GT3 erinnern lässt. Die Auspuffanlage ist vom Bora entnommen, was den Sound verstärkt. Das Fahrwerk wurde dann, dank der Plattform die sich Beetle und Golf teilen, dem Golf GTI entnommen.
Fraglich ist jedoch noch, VW den Beetle RS als Sonderedition auflegt, oder das Tuning einzeln anbietet.
Wozu Motorrad-Tuning?

Motorrad-Tuning, Quelle: ourbikes_flickr
Tuning und Übersetzungsänderungen haben Auswirkungen auf die Durchzugs- und Beschleunigungswerte. Hierbei wirkt sich eine erhöhte Motorleistung und eine kürzere Übersetzung sehr stark aus, was man am Anfang gar nicht nur auf Grund der Zahlen feststellen kann.
Die Leistung, die der Motor braucht, um eine bestimmte Geschwindigkeit zu halten wird in einer Bedarfskurve wiedergegeben. Wenn man diese mit der Leistungskurve miteinander in einem Diagramm vergleicht, so wird man einen großen Abstand zwischen den beiden Kurven lesen können. Dieser zeigt wie stark der Motor das Motorrad beschleunigen kann. Die Endgeschwindigkeit kann man an dem Schneidepunkt der Kurven miteinander sehen.
Man kann den Leistungsunterschied auch an einem Beispiel erklären. Wenn man mit einem Motorrad auf 120 km/h kommen möchte, braucht man 20 PS, um auf der Geschwindigkeit bleiben zu können. In diesem Fall, bei einem Motor von 30 PS, werden die restlichen 10 PS zum weiteren Beschleunigen genutzt. Bei einem getunten Motor von 35 PS entsteht eine Mehrleistung von 5 PS, also 17 %. Diese 5 PS erscheinen zunächst nicht viel, dennoch zeigen sie enorme Auswirkungen auf die Beschleinigung. Bei 120 km/ h stehen nämlich nun anstelle von 10 PS nun 15 PS mehr zur Verfügung. Das entspricht 50% mehr Leistung. Für ein Tuningergebnis durchaus bemerkenswert. Denn diese lassen sich in einem “Druck” nachfühlen.
Um den gleichen Effekt zu erzielen kann man auch die Übersetzung ändern. Kürzt man die Übersetzung um 5%, so steigt die Kraft, die am Hinterrad ankommt, um 5%. Die Auswirkung auf den Durchzug ist leicht zu bemerken. Allerdings hat dieses Verfahren den Nachteil, dass eventuell die Endgeschwindigkeit nicht erreicht wird, dadurch, dass das Drezahlniveau steigt. Natürlich kann man immer einen Gang runterschalten. Der richtige Fan erwartet aber auch eine Leistung im letzten Gang.
Sollte man einen getunten Motor um 5% kürzer übersetzen. Es entsteht ein Leistungsüberschuss in Höhe von 67,5% .
Auch Leichtbau zählt zum Tuning

SLS AMG, Quelle: Automotive Rhythms_flickr
Ein hohes Fahrzeuggewicht wirkt negativ auf den Spritverbrauch und die Leistungswerte aus, dem ist man sich gewiss. Dennoch werden Fahrzeuge durch zahlreiche Sicherheits- und Komfortzusätze immer gewichtiger.
So kann ein Mittelklassekombi schonmal „leicht“ auf ein Leergewicht von 1900 Kilogramm kommen und auch ein großes Kabrio wie der 6er BMW oder der Audi A5 bringen fast ihre zwei Tonnen mit sich.
Grund dafür sind die hohen Anforderungen an Sicherheit und die vielen Assistenzsysteme und andere elektronische Details. Die lassen das Gewicht enorm ansteigen und so auch den Kraftstoffverbrauch. Dafür kann der Wagen dann weniger gut beschleunigt und gehandhabt werden. Nach einer alten Weisheit von Colin Chapman heißt es schließlich, dass die Leistung zu erhöhen zwar ein Auto schneller auf der Geraden macht, die Gewichtsreduzierung bewirke dies aber überall. Das nehmen sich nun auch Automobilhersteller von Serienfahrzeugen zu Herzen, so werden Fahrwerkskomponenten und Karosserien aus Aluminium gebaut, wie beim BMW 5er oder Audi. Auch der SLS AMG von Mercedes besteht ganz ohne Übergewicht, indem er mit Aluminiumregulierungen ausgestattet wurde. Aluminium ist deshalb so gut geeignet, weil es bei gleicher Festigkeit etwa ein Drittel leichter ist als Stahl. Carbon wiederum ist nur halb so schwer wie Aluminium und findet sich auch im Forderwagen des SLS AMG. Trotz aufwendiger Verarbeitung wird Carbon vor allem im Motorsport schon seit Jahren eingesetzt.
Anbauteile sowie Verkleidungen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff kommen auch beim Tuning immer öfter zum Einsatz. Elektrisch verstellbare Sportsitze können schon einmal auf 25 Kilogramm pro Stück kommen. Da kann so einiges eingespart werden, indem man einfach auf eine belederte Carbon-Sportschale zurückgreift, die nur ca. 10 Kilogramm Gewicht mit sich bringt.
Polycarbonat-Scheiben sind ein weiterer Werkstoff, der ein gewichtiges Automobil schnell zu einem Leichtgewicht werden lassen kann. Das kann die gewöhnliche Autoverglasung ersetzten und spart zudem 40 %. 5-10 Kilogramm pro Fahrzeug lassen sich auch durch Makrolonscheiben einsparen.
Will man beim Gewicht Sparen auch nicht gleich mit einem Carbondach oder Radmuttern aus Titan wie bei Lamborghini anfangen, so ist der Leichtbau mit seinen Materialien keine günstige Angelegenheit. Doch selbst eine ungenutzte Rückbank, hat man zum Beispiel einen Überrollkäfig installiert, oder Dämmmatten, stellen schon Gewicht dar, dass eingespart werden kann. Das erhöht die Dynamik des Fahrzeugs und kann schon ganz ohne Kosten entfernt werden.
Edelstahl-Tachoblenden selbst einbauen

Edelstahl-Tachoblende, Quelle: GS1311_flickr
Niemand steht auf Langweilig und Gewöhnlich. Leider wird uns in der heutigen Zeit schnell langweilig und wir fühlen uns schnell als gewöhnlich. So möchte man bei seinen technischen Geräten immer die neuste Technologie haben und diese soll am besten auch noch elegant und mordern verpackt sein. Selbst Leute die ein schickes Auto fahren, verspüren schnell Langeweile, da sie den Wagen nun einmal kennen und er zu ihrem Alltag gehört und der Anblick nichts besonderes mehr bietet. Da gibt es eine nette kleine Idee zur Auffrischung und Erneuerung. Wo schaut man am meisten als Fahrer im Auto hin (abgesehen von der Straße natürlich)? Auf das Armaturenbrett und dessen Tacho-Skalen.
Wie wäre es also, diese mit Hilfe eines Edelstahl Looks zu veredeln und somit den Augen einen neuen Blickpunkt zu geben?
Diese Edelstahlinstrumentenskalen werden ganz einfach auf das Ziffernblatt aufgelegt. So gibt es diese Blenden für eine Unmengen von Fahrzeuge. Der wichtigste Aspekt ist dabei, ob es möglich ist die Instrumentenkombi ohne Ausbau des Lenkrades zu bearbeiten. Dies ist bei sehr vielen Autos möglich, auch wenn auf den ersten Blick nicht sichtbar. Der Ausbau des Lenkrades sollte auf jeden Fall von einem Profi übernommen werden, da es sehr gefährlich werden kann wenn unbeabsichtigt der Airbag rauskommt. Außerdem sollte man darauf achten vor dem Herumbasteln am Wagen die Elektrik der Batterie abzuklemmen um Kurzschlüsse und Einträge in den Fehlerspeicher zu verhindern. So sollte man beim Ausbau der Geräte sehr darauf achten Stoffhandschuhe zu tragen, um keine hässlichen Fettflecken auf den Armaturen zu hinterlassen.
Sehr tückisch ist auch das Entfernen der Tachonadeln. Dort muss man sehr darauf achten, diese nicht zu verbiegen oder abzubrechen. Auch den Stand der Nadel sollte man sich merken, da nicht alle Geräte über eine Nullskalierung verfügen, was vor allem beim Tacho sehr wichtig ist. Wenn man diese entfernt hat kann man die Edelstahl-Blende anbringen. Zum Schluss auch beim anbringen der Tachonadeln wieder sehr vorsichtig sein und beim Anschließen der Instrumente darauf achten, dass alle Stecker richtig sitzen.
Und schon entsteht ein ganz neues Flair im Auto und ist auch für Mitfahrer ein Hingucker.
Die Turbonachrüstung

Turbo, Quelle: toastforbrekkie_flickr
Wer träumt nicht davon mit unbegrenztem Fahrspaß über die Autobahn zu hetzen und dabei alles aus seinem Wagen heraus zu holen? Wenn der eigene Wagen dann nicht genug bietet um das Verlangen zu befriedigen gibt es die Möglichkeit der Turbonachrüstung. Diese bringt viele Vorteile mit sich, da sie den Drehmoment und die Leistung erhöht. Jedoch sollte man dabei einige Dinge beachten, damit es nicht den Motor zersprengt und man trotzdem heil am gewünschten Ziel ankommt.
So schafft man es bei einer Nachrüstung die Leistung des Wagen um 60 – 100 PS zu erhöhen. Wichtig ist es dabei jedoch auf den Verschleiß des Motors zu achten und diesen auch VOR dem Einbau des Turbos zu überprüfen. So wäre eine Vergleichsmessung der Kohlenwasserstoffe im Abgas sehr ratsam, da dies beim Benziner einen Rückschluss auf die Menge an verbrannten Schmieröl liefert, was folglich den Zustand der Kolbenringe verrät. Außerdem ist auch eine Druckverlustmessung nicht verkehrt, da man durch diese einen Aufschluss über die Dichtigkeit des Brennraums bekommt. Weiterhin sind noch endoskopische Untersuchungen und Laboruntersuchungen des Motoröls wichtig. Wenn bei diesen Test die Werte stimmen und auf keinen bestehenden Verscheiß hinweisen, dann kann das Projekt Turbonachrüstung starten.
Da gibt es zum einen den Soft-Turbo, wobei dieser die Gefahr birgt, dass das Triebwerk überlastet wird. So ist ein Ladeluftkühler bei dieser Variante definitiv Pflicht. Außerdem hängt die Haltbarkeit auch sehr von der Abstimmung der Wastegatesteuerung und der Größe des Turboladers ab. Eine Umprogrammierung des Steuergerätes kann dabei schon sehr nützlich sein.
Beim Mega-Turbo muss die Verdichtung reduziert werden. Außerdem muss man unbedingt überprüfen ob die Kühlleistung für Wasser und Öl genügt. Insgesamt kostet diese Variante viel Geld, bringt aber auch enorm viel Leistung. Man sollte definitiv darauf achten, sich diesen Turbo nur mit einem Gutachten einbauen zu lassen, da der TÜV sonst zum Spielverderber avancieren könnte.