Archiv für Februar 2012
Eine alte Corvette im neuen Glanz
Corvette © chicagophoto - Fotolia.com
Ein Traum vieler Autoliebhaber ist die Corvette. Das Auto der späten 50iger Jahre bietet jedoch heutzutage nicht mehr den Komfort noch die erforderliche Sicherheit im Vergleich zu modernen Autos. Das Tuner-Team von Pogea Racing macht dennoch den Traum von einer Corvette wahr, indem sie dem alten Modell das Herz einer aktuellen Corvette einpflanzen.
Das 59er-Cabrio bekommt von Pogea Racing eine moderne Technik verpasst mit einem leistungsstarken Motor. Für mehr Steifigkeit wurde die Rohr-Rahmen-Konstruktion stabilisiert. Dadurch kann dem Klassiker einer neues Gewindefahrwerk und neue Bremsen installiert werden. Der Motor wurde einer aktuellen Corvette entnommen, sodass der Oldie nun mit einem 6,2-Liter-V8 Motor durch die Gegend düst. Insgesamt 485 Pferde hat der Wagen nun unter der Haube und einen Drehmoment von 585 Newtonmeter.
Weiterhin verfügt der Wagen über ein manuelles Fünfganggetriebe, welches auf Wunsch auch in Automatik erhältlich ist. Von null auf hundert braucht das 1,1 Tonnen Fliegengewicht in 3,9 Sekunden. Eine Höchstleistung von insgesamt 288 km/h kann man aus der getunten Corvette herauskitzeln. Für maximale Sicherheit wurde eine Sportbremsanlage implantiert mit gelochten und innenbelüfteten Bremsscheiben.
Auch das Design kann sich sehen lassen. Die 4,5 Meter lange Corvette aus den 50igern ist im Innenraum mit rotem und weißem Leder verkleidet. Ein abgeflachtes Sportlenkrad macht den Fahrspaß perfekt. Auch sonst steht der getunte Klassiker in keinem einem aktuellen Wagen nach – er verfügt über eine Servolenkung, Navigationsgerät, Soundanlage und Klimaanlage.
Lediglich der Preis ist eine echte Wucht. Pogea Racing lässt sich für seine Operation mit 225 000 Euro entlohnen. Zum Vergleich: eine aktuelle Corvette kostet rund 72 000 Euro. Doch für einen echten Liebhaber wird wohl auch der Preis keine Hindernis sein um seinem Traum von einem echten Corvette-Cabrio näher zu kommen.
Die Münchener Autotage 2012

München © mangomaxx - Fotolia.com
Im Vorfeld wurde sie mit vielen Superlativen angekündigt: Größer, vielfältiger und rundweg besser als jemals sollten die Münchner Autotager 2012 werden. Vom 22. bis zum 26. Februar lief die Messe – in der Tat mit großem Erfolg.
26 Hersteller und 50 Händler waren vor Ort vertreten und brachten mehr als 170 verschiedene Modelle mit. Organisiert wurde die Messe von zwei Zeitungen der Regionen, der tz und dem Münchner Merkur. Alle namhaften Marken und wichtigen Auto-Nischen waren vertreten: Von Kleinstwagen über Kombis bis hin zu Luxus-Sportwagen. Und das tolle: Das Auto, das einem das Herz höher schlagen ließ, konnte nicht nur ausgiebig begutachtet werden, sondern durfte auch ausprobiert werden. Das war ausdrücklich erbeten und war erst einmal die Skepsis der Besucher abgebaut, trauten sich auch einige Besucher an oder besser noch in ihre Traumwagen. So mancher Besucher wird nach seinem Besuch wahrscheinlich besonders intensiv geträumt haben – und seinen neuen Traumwagen gefunden haben.
Auch im kommenden Jahr wird es natürlich wieder ordentlich rund gehen. Wer möchte, kann den Messebesuch natürlich auch mit einem Sightseeing in der bayrischen Landeshauptstadt verbinden. In München übernachten und am darauffolgenden Vormittag durch die Münchener Innenstadt zu bummeln, ist eine hervorragende Möglichkeit, seinen München-Aufenthalt ausklingen zu lassen. Denn die Metropole an der Isar gilt als eine der schönsten Großstädte Deutschlands. Noch dazu sind viele namhafte Autobauer vor Ort – vielleicht wäre es eine weitere Idee, sich zu einer Werksführung seiner Lieblingsmarke anzumelden?
Ob es auch im kommenden Jahr das Motto “Anfassen und Ausprobieren” geben wird, ist noch offen. Dass es aber auf jeden Fall ein Erlebniss wird, für Klein und Groß, für Auto-Fan und Skeptiker gleichermaßen, sollte klar sein. Eine Tageskarte im Vorverkauf kostet rund fünf Euro, vor Ort etwas mehr.