Archiv für November 2011
Zeit für Winterreifen?
Es gibt eine einfache Faustregel für den Einsatz von Winterreifen und die lautet “Von Oktober bis Ostern”. Autofahrer, die neue Winterreifen brauchen, sollten sich daher schnell auf den Weg zum Reifenhändler ihres Vertrauens machen.
In diesem Jahr sind die Preise für Winterreifen stark angestiegen – wie zuletzt auch die für Sommerreifen. Hintergrund sind die weiterhin hohen Preise für Naturkautschuk. Auch die immense Nachfrage der Reifenhersteller insbesondere aus Fernost verstärkt den Trend. Wenn man sich frühzeitig um die Winterreifen kümmert, kann bei deren Anschaffung richtig Geld sparen. Reifenexperten empfehlen außerdem, auf den Rollwiderstand auch bei Winterreifen zu achten. Auf diese Weise können Autofahrer nicht nur Sprit sparen, sondern auch die Umwelt schonen.
Wer auf eine Neuanschaffung verzichten möchte und dafür lieber die bereits gebrauchten Reifen wieder aufziehen will, sollte unbedingt auf ihr Alter achten. Dabei ist es egal, wie viel Profil die Reifen noch besitzen. Entscheidend ist, dass das Material altert. Nach spätestens zehn Jahren sollten die Reifen also unbedingt ersetzt werden. Den Produktionszeitpunkt kann man der DOT-Nummer auf der Reifenflanke entnehmen: seit 2000 verschlüsseln die letzten vier DOT-Ziffern zunächst die zweistellige Kalenderwoche und danach die zweistellige Jahreszahl der Reifenherstellung. Hier ein einfaches Beispiel: Die Ziffern “3909″ bedeuten, dass die Reifen in der 39. Woche des Jahres 2009 hergestellt wurden.
Autofahrer sollten bei gebrauchten Reifen mehr als nur das Alter beachten. Die gesetzliche Mindesttiefe des Profils liegt bei Winterreifen genauso wie bei Sommerreifen bei 1,6 Millimetern. Nach Ansicht von Experten und Reifenherstellern jedoch sollte die Profiltiefe bei Winterreifen vier Millimeter nicht unterschreiten.