Getunt: Der Dodge Charger
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Mopar, das Pendant zu AMG bei Mercedes, also der Haustuner für Chrysler überarbeitete nun den Dodge Charger. Was dabei herauskam ist auf der Detroit Auo Show 2012 zu bestaunen. Ein Flitzer mit dem Namen “Redline”.
Die Bezeichnung Charger wird für mehrere Modelle des Herstellers Dodge genutzt. Zunächst waren Charger die klassischen Muscle-Cars. Diese beliebten Modelle, die in den 1960er Jahren auf den Markt kamen, waren der damalige Inbegriff von motorstarker Autobauweise der Amerikaner. In den 1980er Jahren wurde dann das Dodge-Modell Omni als Charger bezeichnet. Anfang 2000 war es dann die Limouisine Dodge Charger LX.
Der Dodge Charger Redline basiert auf dem Charger R/T. Er ist mit einer Kohlefaser-Spoilerlippe, einem zweiteiligen Kühergrill, sowie mit dem schwarzen Schriftzug “Crosshair” (Fadenkreuz) ausgestattet. Die vergrößerten 20 Zoll Mopar Envy Reifen sorgen durch ihre tiefschwarzen Felgen für eine recht aggressive Optik. Wie schon bei den historischen Muscle-Cars, die Charger der 70er Jahre, sind die Lufteinlässe der Türen mit dem Schriftzug “R/T” versehen. Zusätzlich wurde eine Kohlefaser-Hekckspoiler verbaut.
In der ersten Tuningstufe ist die Redline Variante noch mit 360 PS ausgestattet. Erhätlich wird aber auch eine Variante sein, die von der exorbitanten Motorleistung von 590 PS angetrieben wird. Unter der Haube dieses Giganten schlummert nämlich ein 426 HEMI-V8 Motor, der in einem aufwendigen Verfahren fast vollständig aus Alluminium gefertigt wurde.
Dieses Modell ist das bisher leistungsstärkste des Herstellers und übertrifft den SRT8 um fast 110 PS. Der starke Motor ist allerdings nicht für den Verkehr zugelassen und kann nur auf Rennstrecken die Muskel voll spielen lassen.
Der Audi A8 im neuen Gewand

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Die deutsche Vertretung von Anderson hat dem Audi A8 einen neuen Ganoven-Anzug geschneidert. Nun kommt der sonst recht harmlose Ingolstädter mit einem neuen Gewand als Bad-Boy daher.
Der aktuelle Audi S8 wurde mit einem Biturbo-Herz mit acht Zylindern ausgestattet. Mit dem neuen Modell hat sich Audi also auch in der Oberklasse vom V10 verabschiedet. Doch leider büßt die sportliche Limo dadurch an Leistung ein. Gleichzeitig aber schafft es Audi, dem Vierliter-Aggregagt satte 520 PS abzuverlangen – ganze 70 PS mehr als dem Vorgänger. Das maximale Drehmomentdes alten Zehnzylinders wurde nun sogar um bärenstarke 110 Newtonmeter getoppt: von früher 540 auf nun 650 Newtonmeter.
Die deutsche Vertretung der Firma Anderson mit Sitz in Düsseldorf hat sich nun dem Vorgänger 2007er-Basis-A8 gewidmet und seinen Lack ordentlich aufpoliert. Der Bad-Boy wurde nun auf 442 PS gedopt. Sein Lackfinish bezeichnet der Tuner als Seidenmattgrau. Passend zur düsteren Außenhaut hat Anderson die Optik des A8 auf die des leistungsstärkeren S8 umgerüstet.
Ein ganz besonderes Highlight des finsteren Boliden ist der Innenraum, der von Grund auf verändert wurde. Mit der einstigen Stangenware hat er nämlich nur noch den Unterbau gemein. Anders als die äußere Optik wirk er viel freundlicher. Der Tuner hat große Teile der Verkleidungen mit Leder und Alcantara überzogen, die Sitzflächen und Lendenlehne durchgesteppt und alles durch glänzende Carbon-Applikationen an ausgewählten Stellen ergänzt. Die Radhäuser wurden mit hübschen 22-Zöllern gefüllt.
Zeit für Winterreifen?
Es gibt eine einfache Faustregel für den Einsatz von Winterreifen und die lautet “Von Oktober bis Ostern”. Autofahrer, die neue Winterreifen brauchen, sollten sich daher schnell auf den Weg zum Reifenhändler ihres Vertrauens machen.
In diesem Jahr sind die Preise für Winterreifen stark angestiegen – wie zuletzt auch die für Sommerreifen. Hintergrund sind die weiterhin hohen Preise für Naturkautschuk. Auch die immense Nachfrage der Reifenhersteller insbesondere aus Fernost verstärkt den Trend. Wenn man sich frühzeitig um die Winterreifen kümmert, kann bei deren Anschaffung richtig Geld sparen. Reifenexperten empfehlen außerdem, auf den Rollwiderstand auch bei Winterreifen zu achten. Auf diese Weise können Autofahrer nicht nur Sprit sparen, sondern auch die Umwelt schonen.
Wer auf eine Neuanschaffung verzichten möchte und dafür lieber die bereits gebrauchten Reifen wieder aufziehen will, sollte unbedingt auf ihr Alter achten. Dabei ist es egal, wie viel Profil die Reifen noch besitzen. Entscheidend ist, dass das Material altert. Nach spätestens zehn Jahren sollten die Reifen also unbedingt ersetzt werden. Den Produktionszeitpunkt kann man der DOT-Nummer auf der Reifenflanke entnehmen: seit 2000 verschlüsseln die letzten vier DOT-Ziffern zunächst die zweistellige Kalenderwoche und danach die zweistellige Jahreszahl der Reifenherstellung. Hier ein einfaches Beispiel: Die Ziffern “3909″ bedeuten, dass die Reifen in der 39. Woche des Jahres 2009 hergestellt wurden.
Autofahrer sollten bei gebrauchten Reifen mehr als nur das Alter beachten. Die gesetzliche Mindesttiefe des Profils liegt bei Winterreifen genauso wie bei Sommerreifen bei 1,6 Millimetern. Nach Ansicht von Experten und Reifenherstellern jedoch sollte die Profiltiefe bei Winterreifen vier Millimeter nicht unterschreiten.
Die Essen Motor Show 2011

Quelle: Flickr/GS1311
Es werden insgesamt mehr als 500 Aussteller erwartet, die sich auf die 18 riesigen Messehallen verteilen werden. Auch das Außengelände wird mit einbezogen. Natürlich gibt es neben den glänzenden Motorhauben und blankpolierten Scheinwerfern noch andere Schmäuse für die Augen: heiße Boxenluder werden dabei sein, wenn neue Autos präsentiert werden. Die Essener Motor Show will sich in diesem Jahr sehr sportiv und individuell zeigen. Die Veranstalter erhoffen sich einen wahren Ansturm von Besuchern – immerhin handelt es sich hier um die zweitgrößte Fahrzeugmesse Deutschlands.
Ein absolutes Highlight, das kann Egon Galinnis, der Messe-Geschäftsführer versprechen, wird das Live-Tuning mit dem bekannten US-Tuner Eddie Paul sein. Dieser sucht gemeinsam mit seiner Crew den “Ultimate Tuner”. Das Konzept ist genial einfach: 3 Hobbytuner pimpen ihre Wagen, während Eddie Paul mit wertvollen Tipps zur Seite steht. Es heißt, dass sich Unmengen an Autobegeisterten für die Show gemeldet hatten, schlielich werden die Tuning-Kosten vom Messeveranstalter übernommen. Und der Preis für den Gewinner lockt zusätzlich: wer Eddie Paul überzeugt, darf mit ihm gemeinsam 5 Tage lang in dessen Werkstatt in den Vereinigten Staaten schrauben – na, wenn das keine Männerherzen höher schlagen lässt!
Jaguar: Tuning-Klassiker von Arden
Jaguar XJ, Foto: exxodus_flickr
Das erste voll umgebaute Fahrzeug von Arden wurde 1982 präsentiert: Dabei handelt es sich um einen modifizierten Jaguar XJ V12, der normalerweise wohl eher in eine teure Wohngegend gehört. Der Klassiker von Jaguar wurde nicht nur optisch, sondern auch leistungstechnisch aufgewertet. Er erhielt neue Räder, Federn und Dämpfer. Durch eine Hochleistungs-Auspuffanlage steigerte Jochen Arden die Leistung des Jaguars um rund 16 PS. Die optischen Veränderungen umfassten eine neue Front und Seiten-Schweller.
Ab Mitte der 80iger Jahre bot Arden verschiedene V12 Motoren für den Jaguar XJ an. Höchstleistungen erzielte dabei ein 6,3-Liter-Benziner mit beeindruckenden 455 PS. Ein neues 5-Gang-Schaltgetriebe beziehungsweise eine 4-Gang-ZF-Automatik ersetzten die veraltete GM-3-Gang-Automatik von Jaguar.
Auch das Innenleben des Jaguars wurde aufgewertet: Ardens Kunden konnten wählen zwischen Recro C oder CSE-Sitzen, exklusiven Holz-Ausstattungen, einem Dach aus Leder oder Picknick-Tischen. Sogar ein Kühlschrank konnte auf Kundenwunsch in den Jaguar eingebaut werden.
So manchen dürfte die Arden Automobilbau GmbH auch ein Begriff wegen ihrer Beteiligung am Motor-Sport sein: Seit 1993 ist das Tochter-Unternehmen der Krefelder namens “Arden Racing” an GT Europameisterschaften beteiligt. Dabei konnte der Rennstall auch einige Erfolge verbuchen: Die Fahrer E. Piro und J. Arden entschieden die Meisterschaft 1993 für sich, auch im folgenden Jahr wurden erste Plätze in Hockenheim, Zandvoort und Mugello geholt.
Der Audi A5 mit 1000 PS

Audi A5, Quelle: Michael248_flickr
Die Tuning-Experten von Eklund Racing haben sich dieses Mal den Audi A5 vorgenommen. Dank neuer Technik bringt es das Coupé nun auf unfassbare 1000 PS. Gerade die Modelle von Audi werden häufig für ihre Uniformität kritisiert. Sie sind beliebt, entsprechen aber lediglich dem Massengeschmack – nur Standard keine Extraklasse nörgeln die Kritiker der Marke. Aber selbst bei Liebhabern des Konzerns werden die standard-getunten Varianten des Audi A3 und des TT verschmäht. Sie seien nur billig aufgemotzt – wobei mehr auf ein protziges Äußeres, als auf Leistung Wert gelegt wird. Doch bei diesem A5 dürften nun wirklich alle Kritiker verstummen. Auf den ersten Blick sieht man dem Wagen seine Leistungsstärke nicht an. Dabei wurde dem Coupé ein spezieller Unterbau verpasst mit neuem Rahmen, Aufhängung und Rädern. Zweckmäßig wurde dabei alles dem einzigen Ziel untergeordnet: Schnelligkeit. Zudem wurden im Cockpit und Teile der Karosserie einzelne Elemente durch leichteres Material nachgebaut um Gewicht zu sparen. Der Dachausbau ist auch eine Klasse für sich. Elegant geformt passend zur Dynamik des Autos. Dennoch maskiert sich der Audi gekonnt. Das Innenleben bleibt von außen unsichtbar. Beim Motor handelt es sich um den 2,5 Liter Antrieb aus dem Audi RS3. Dort sind 340 PS die Spitze der Maschine. Für Extrapower sorgen hier bei der aufgemotzten Variante eine Lachgaseinspritzung von Holley. Dafür musste allerdings der komplette Innenraum weichen. Statt dem komfortablen Interieur und Luxusausstattung ist hier alles auf ein Minimum reduziert. Die Aufgabe war klar: möglichst schnell soll der Wagen sein. Für Komfort und Bequemlichkeit bleibt dabei nicht viel Platz. Letztlich darf die Maschine so nicht mehr in den Straßenverkehr, aber für Freunde der Marke sollte dieses getunte Modell dennoch ein absolutes Highlight darstellen und endlich auch die Kritiker überzeugen.
Der schnellste Kastenwagen der Welt
Die Franzosen sind auf dem Weg einen Tempo-Rekord aufzustellen und das in dem amerikanischen Bonneville in Utah. Und dies versuchen sie mit einem Alten Renault 4, einer Fourgonette, die eigentlich F4 genannt wurde. Dies ist ein alter Kastenwagen, also ein ehemaliger kleiner Lieferwagen. Er wurde von 1961 bis 1992 gebaut und zählt demnach auch nicht unbedingt zu den aktuellsten Modellen von Renault.
Dieser Kastenwagen soll nun den Siegerpokal in der Wertung für Turbos zwischen 1,0 und 1,5 Litern gewinnen und das eben in Bonneville. Er soll bis zu 280 km/h schnell fahren und so einen Rekord aufstellen. Seine Alu-Kühlermaske wurde abgedichtet und die hinteren Radhäuser werden während der Rekordfahrt voll verkleidet. Trotz dieser Veränderungen sieht er im Profil seinem Original immer noch sehr ähnlich. Das Original war der R4 mit großem Dachausbau und immensem Stauraum. Es ist also nicht vorstellbar, dass damit ein Geschwindigkeitsrekord von 280 km/h aufgestellt werden kann.
Der R4 wurde in soweit ausgebaut, als dass der 1,1 Liter Motor mit nur 34 PS durch einen 1,4 Liter Motor aus dem R5 Turbo ersetzt wurde. Das Getriebe wurde aus einem R25 GTX entnommen. Ebenso wurden auch seine Bremsen dem R25 GTX entnommen. Der neue Kastenwagen wiegt nur 30 Kilo mehr als seine ehemalige Neuauslieferung, also 720 Kilo.Es hat sechs Monate gedauert, bis der Überrollkäfig und die blecherne Sitzschale verbaut waren und der feuerfeste Spezialtank montiert war. Außerdem wurden zwei Feuerlöscher, für alle Fälle, montiert.
Teamchef Frank sagte, dass es somit bei der letzten Messung auf dem Prüfstand 290 PS waren. Dies sind 265 mehr als in Serie. Es ist nahezu unfassbar, was aus diesem Auto heraus geholt wurde.
Getunt: VW T5
Sie spielen mit dem Gedanken, sich einen modernen Bulli VW T5 anzulegen? Dabei sind es sicherlich nicht gerade die Beschleunigungswerte, die sie zu der Kaufentscheidung bewegt haben. Hier zeigen wir Ihnen, wie diese Eigenschaften auch beim VW T5 ein Thema werden.

Der Tuner B&B Automobiltechnik hat den T5 unter seine Fittiche genommen und seine Fahrleistungen erheblich verbessert. Mit den Lösungspaketen vom Tuner-Experten wird der T5 zu einem echten Baller-Bus. Dabei bringt das stärkste Paket ganze 320 PS. Die Geschwindigkeit über die linke Spur – laut Tuner – mindestens 228 km/h.
Das neue Programm zur Leistungssteigerung des Zweiliter-Turbobenziners umfasst vier Stufen. Die Mehr-Power kommt in erster Linie durch eine geringfügige Anhebung des Ladedrucks und der Anpassung von Motorelektronik und Ansaugwege zu Stande. So werden wahlweise 245 PS oder 265 PS möglich. Sollen es gar 295 PS werden? Kein Problem, dann tauscht B&B den Werks-Lader gegen einen Spezialturbo aus. Dabei wird auch eine Sportabgasanlage zur Reduzierung des Staudrucks eingesetzt. Erst nach dem Eisatz des 12.950 Euro teuren vierten PS-Paket wird der VW – Transporter zu einem Baller-Bus. Hierbei tauscht der Tuner den Ladeluftkühler und bringt eine Spezialölkühlanlage mit Thermostatsteuerung zum Einsatz. So steigt die Leistung des 2.0-TSI-Motors auf 320 PS und 495 Newtonmeter Drehmoment. So wird der Bus – trotz seinem Schrankwand-Design – immerhin 228 km/h schnell (Serie 220 km/h). Auch die Sprintzeit verbessert sich dabei ganz wesentlich. Auf 100: statt der 8,7 Sekunden im Werkstrimm vergehen nun nur noch 6,5 Sekunden. Die Sechs-Kolben Hochleistungsbremsanlage und das einstellbare Gewindefahrwerk ergänzen das Paket.
Trotz verbesserter Fahrleistung stören Sie sich immer noch am Schrankwand-Design des T5? Auch das ist kein Problem mehr: Der Tuner B&B hat bereits ein ausgefallenes Aerodynamikpaket angekündigt, mit dem die Optik des bärenstarken T5 aufgefrischt werden soll.
Getunt: der VW Beetle
Ab September wird es in den USA einen neu designten VW Beetle geben, der nun vor allem die Männerwelt ansprechen soll. Ab Oktober soll er dann wohl auch bei uns in Deutschland an den Mann gebracht werden. Dies ist vermutlich die Reaktion auf die schlechten Verkaufszahlen des Vorgängers hier in Europa. Wenn das Auto verkauft wurde, dann hauptsächlich an Frauen. Nun möchte VW den Beetle auch den Männern schmackhaft machen. Das neue Modell zeichnet sich durch seine gestreckte Länge, eine breitere Spur und eine flache Dachlinie aus. Bei einem vorbeihuschenden Blick könnte man meinen es handle sich um den Porsche 911.
Der neue VW Beetle wurde durch das erste Tuning- Kit von VWvortex bearbeitet.
VWvortex ist die größte Internetgemeinde in den USA zum Thema Volkswagen. Noch bevor der erste Beetle überhaupt verkauft wurde, durften sich die Macher der Seite an dem Vorserienmodell versuchen.
Die Basis des Tunings liefert eine 200 PS starke Zwei-Liter-Maschine. Dank einer Carbon-Airbox kann der zwangsbeatmete Motor leichter durchatmen. Die erweiterte PS Zahl wird aber vorerst warten müssen, denn es wird erst getestet, wie der neue optische Feinschliff bei den Kunden ankommt.
Neben den oben genannten Verfeinerungen gibt es nun 20 Zoll große Räder und 145/35er Pirellis. Ebenso wird es einen orangefarbenen „Beetle RS“- Schriftzug geben, der wieder an den Porsche 911 GT3 erinnern lässt. Die Auspuffanlage ist vom Bora entnommen, was den Sound verstärkt. Das Fahrwerk wurde dann, dank der Plattform die sich Beetle und Golf teilen, dem Golf GTI entnommen.
Fraglich ist jedoch noch, VW den Beetle RS als Sonderedition auflegt, oder das Tuning einzeln anbietet.
Sportlicher SLK von Brabus

SLK Brabus, Quelle: www.dream-car.tv_flickr
Der neue SLK Brabus ist da! Wer einmal einen SLK gefahren hat, der wird sich Zeit seines Lebens an das Erlebnis erinnern. Allein das Design des Interieurs ist ein Blickfang, den man nie wieder vergessen wird.
Mit dem neuen SLK Brabus ist Mercedes Benz eine überaus überzeugende Steigerung seines Vorreiters gelungen, die niemand zu hoffen gewagt hätte. So sieht der SLK in seinem neuen Design , als Roadster SLK Brabus schnittiger aus denn je.
Das neue Modell überzeugt jedoch nicht nur visuell. So wurden dem SLK Brabus die Bottroper Brabus Monoblock Räder angelegt, die mit einem bis zu 20 Zoll Durchmesser bestechen. Die gepimpte Version seines Vorgängers fällt außerdem mit seinen neuen Frontspoilerlippen und den Blenden für die Tagfahrleuchten auf. Zudem wurde der glamouröse Zweisitzer um ca. 30 Millimeter tiefergelegt und vermittelt somit das Gefühl, als ob man nicht fahren, sondern über den Asphalt gleiten würde.
Besonders edel sieht er in einem mondänen Liquid Titanium Farbton aus, wobei es für jeden Geschmack die richtige Tönung gibt. Alle Leistungen werden mit einer einmaligen Brabus Tuning-Garantie über 3 Jahre und bis hin zu 100.000 Kilometer geliefert. Wer am Preis dieses Schmuckstücks interessiert ist, der muss sich persönlich erkundigen. Mit all den Features und Besonderheiten ist dies jedoch kein Wunder.
Der SLK war schon immer ein besonderes Auto, das man nicht unbedingt für den Einkauf von Lebensmitteln oder zum Kutschieren von Familienmitgliedern braucht, wer aber ein besonderes Fahrerlebnis haben möchte und sich des Preises nicht abschrecken lässt, der wird sich wie ein König auf seinem eigenen Thron fühlen und wird wohl nie wieder aussteigen wollen. Doch bei all der Schönheit muss er das ja auch nicht, denn langweilig wird es ihm bestimmt nicht.
Die Auspuffanlage

Auspuffanlage, Quelle: RUD66_flickr
Die Auspuffanlage dient zur besseren Abfuhr der Verbrennungsgase und dämmt den sonst sehr hohen Geräuschspiegel. Denn die Bestimmungen über die mögliche Lautstärke der Geräusche zwingt die Hersteller oft, dafür die Leistung einzugrenzen.
Inzwischen gelten Absorptionsdämpfer als ideale Dämpfer für die Auspuffanlage. Diese Dämpfer sind die Verlängerung des Sammlerrohres und werden im hinteren Bereich mit einem gelochten Rohr, welches mit dem Dämm-Material umwickelt ist, ergänzt. Mit dieser Technik wird der Gasstrom nicht behindert und die Lautstärke reduziert. Die Absorptionsdämpfer erhöhen dabei die Leistung im mittleren Drehzalbereich.
Noch vor einigen Jahrzehnten wurden anstelle der Absorptionsdämpfer Megaphone montiert. Diese verstärkten aber den Geräuschspiegel enorm. Bezüglich der Leistungsverbesserung schaffen sie aber fast das Gleiche.
Auch eine weitere Möglichkeiten stellen die Serienreflektionsdämpfer dar. Bei serienmäßigen Motoren sind sie sogar bei der Spitzenleistung mit den Absorptionsdämpfern vergleichbar. Jedoch bei mittlerer Leistung geht die Leistung leicht nach unten. Insgesamt sind Reflektionsdämpfer schwerer und sehr leise.
Die Konstruktion einer Auspuffanlage hängt von dem Krümmerdurchmesser, der Länge der Krümmer und Sammler sowie die Länge des Gesamtsystems ab. Entscheidend ist, dass die Krümmer gleich lang sind. Sonst leidet die Spitzenleistung. In etwa ist das mit dem Effekt eines Blasinstruments vergleichbar. Mehrere Hersteller daher produzieren nun Krümmer, die in den ersten 20 Zentimetern dünner sind und dann wieder auf den Durchmesser sich erweitern. Diese Auspuffanlagen liegen bei den Vergleichstest ganz oben.
Heute machen viele Autoproduzenten auch Klappen in den Auspuffsammler. Diese Klappen sind dafür zuständig, die Leistung im mittleren Drehbereich zu steigern. Wie sie es aber schaffen, die gesetzlichen Vorgaben für die Lautstärke der Geräusche einzuhalten, ist Betriebsgeheimnis. Die Klappen können so eingestellt werden, dass sie die Leistung im mittleren Drehbereichen verbessern. Wenn man sie ganz entfernt, soll die Spitzenleistung um Einiges besser werden.
Wozu Motorrad-Tuning?

Motorrad-Tuning, Quelle: ourbikes_flickr
Tuning und Übersetzungsänderungen haben Auswirkungen auf die Durchzugs- und Beschleunigungswerte. Hierbei wirkt sich eine erhöhte Motorleistung und eine kürzere Übersetzung sehr stark aus, was man am Anfang gar nicht nur auf Grund der Zahlen feststellen kann.
Die Leistung, die der Motor braucht, um eine bestimmte Geschwindigkeit zu halten wird in einer Bedarfskurve wiedergegeben. Wenn man diese mit der Leistungskurve miteinander in einem Diagramm vergleicht, so wird man einen großen Abstand zwischen den beiden Kurven lesen können. Dieser zeigt wie stark der Motor das Motorrad beschleunigen kann. Die Endgeschwindigkeit kann man an dem Schneidepunkt der Kurven miteinander sehen.
Man kann den Leistungsunterschied auch an einem Beispiel erklären. Wenn man mit einem Motorrad auf 120 km/h kommen möchte, braucht man 20 PS, um auf der Geschwindigkeit bleiben zu können. In diesem Fall, bei einem Motor von 30 PS, werden die restlichen 10 PS zum weiteren Beschleunigen genutzt. Bei einem getunten Motor von 35 PS entsteht eine Mehrleistung von 5 PS, also 17 %. Diese 5 PS erscheinen zunächst nicht viel, dennoch zeigen sie enorme Auswirkungen auf die Beschleinigung. Bei 120 km/ h stehen nämlich nun anstelle von 10 PS nun 15 PS mehr zur Verfügung. Das entspricht 50% mehr Leistung. Für ein Tuningergebnis durchaus bemerkenswert. Denn diese lassen sich in einem “Druck” nachfühlen.
Um den gleichen Effekt zu erzielen kann man auch die Übersetzung ändern. Kürzt man die Übersetzung um 5%, so steigt die Kraft, die am Hinterrad ankommt, um 5%. Die Auswirkung auf den Durchzug ist leicht zu bemerken. Allerdings hat dieses Verfahren den Nachteil, dass eventuell die Endgeschwindigkeit nicht erreicht wird, dadurch, dass das Drezahlniveau steigt. Natürlich kann man immer einen Gang runterschalten. Der richtige Fan erwartet aber auch eine Leistung im letzten Gang.
Sollte man einen getunten Motor um 5% kürzer übersetzen. Es entsteht ein Leistungsüberschuss in Höhe von 67,5% .
Auch Leichtbau zählt zum Tuning

SLS AMG, Quelle: Automotive Rhythms_flickr
Ein hohes Fahrzeuggewicht wirkt negativ auf den Spritverbrauch und die Leistungswerte aus, dem ist man sich gewiss. Dennoch werden Fahrzeuge durch zahlreiche Sicherheits- und Komfortzusätze immer gewichtiger.
So kann ein Mittelklassekombi schonmal „leicht“ auf ein Leergewicht von 1900 Kilogramm kommen und auch ein großes Kabrio wie der 6er BMW oder der Audi A5 bringen fast ihre zwei Tonnen mit sich.
Grund dafür sind die hohen Anforderungen an Sicherheit und die vielen Assistenzsysteme und andere elektronische Details. Die lassen das Gewicht enorm ansteigen und so auch den Kraftstoffverbrauch. Dafür kann der Wagen dann weniger gut beschleunigt und gehandhabt werden. Nach einer alten Weisheit von Colin Chapman heißt es schließlich, dass die Leistung zu erhöhen zwar ein Auto schneller auf der Geraden macht, die Gewichtsreduzierung bewirke dies aber überall. Das nehmen sich nun auch Automobilhersteller von Serienfahrzeugen zu Herzen, so werden Fahrwerkskomponenten und Karosserien aus Aluminium gebaut, wie beim BMW 5er oder Audi. Auch der SLS AMG von Mercedes besteht ganz ohne Übergewicht, indem er mit Aluminiumregulierungen ausgestattet wurde. Aluminium ist deshalb so gut geeignet, weil es bei gleicher Festigkeit etwa ein Drittel leichter ist als Stahl. Carbon wiederum ist nur halb so schwer wie Aluminium und findet sich auch im Forderwagen des SLS AMG. Trotz aufwendiger Verarbeitung wird Carbon vor allem im Motorsport schon seit Jahren eingesetzt.
Anbauteile sowie Verkleidungen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff kommen auch beim Tuning immer öfter zum Einsatz. Elektrisch verstellbare Sportsitze können schon einmal auf 25 Kilogramm pro Stück kommen. Da kann so einiges eingespart werden, indem man einfach auf eine belederte Carbon-Sportschale zurückgreift, die nur ca. 10 Kilogramm Gewicht mit sich bringt.
Polycarbonat-Scheiben sind ein weiterer Werkstoff, der ein gewichtiges Automobil schnell zu einem Leichtgewicht werden lassen kann. Das kann die gewöhnliche Autoverglasung ersetzten und spart zudem 40 %. 5-10 Kilogramm pro Fahrzeug lassen sich auch durch Makrolonscheiben einsparen.
Will man beim Gewicht Sparen auch nicht gleich mit einem Carbondach oder Radmuttern aus Titan wie bei Lamborghini anfangen, so ist der Leichtbau mit seinen Materialien keine günstige Angelegenheit. Doch selbst eine ungenutzte Rückbank, hat man zum Beispiel einen Überrollkäfig installiert, oder Dämmmatten, stellen schon Gewicht dar, dass eingespart werden kann. Das erhöht die Dynamik des Fahrzeugs und kann schon ganz ohne Kosten entfernt werden.
Einbauanleitung für Stahlflex-Bremsschläuche

Bremsschläuche, Quelle: Matt Worthington_flickr
Stahlflexleitungen sind weitaus weniger elastisch, als die herkömmlichen Gummi-Gewebe-Schläuche in Autos, die die bewegliche Verbindung zwischen Bremsleitungen und Radaufhängung bilden sollen. Während diese mit den Jahren spröde werden und sehr elastisch sind, bestechen Stahlflexleitungen durch das Edelstahlgeflecht außen und dem Teflon im Inneren. Der Bremsdruck kann sich schneller aufbauen und der Druckpunkt wird präziser. Bei einem Umbau müssen immer alle Schläuche im System ausgewechselt werden.
Für den Ausbau werden zunächst die Gewinde mit Rostlöser eingesprüht, der Schlauch am Bremssattel gelöst und dann die Kopplung zwischen fester Leitung und Bremsschlauch abgeschraubt. Die Schläuche lassen sich dann aus dem Bremssattel entnehmen und die neuen können eingeschraubt werden. Dabei wird das Gewinde so weit wie möglich mit der Hand eingeschraubt und erst dann mit einem Schraubenschlüssel weitergemacht. Der obere Teil des Schlauches wird in die Kupplung der starren Leitung eingefädelt und verschraubt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass der Schlauch sich nicht verdreht. Beim Schlauchende direkt über dem Hinterachskörper sollte mit etwas Geduld erst im leicht zugänglichen Bereich geschraubt und dann hinten herausgedreht werden. Beim Einbau erfolgt das Ganze umgekehrt.
Mit einem Entlüftungsgerät lässt sich die große Menge Luft, die beim Wechseln der Schläuche eingetreten ist, am leichtesten mit 2 Bar entnehmen. Vorher muss ein Auffanggefäß mit passendem Schlauch aufgesteckt werden, um erst die hinteren rechten und dann die hinteren linken Sättel zu entlüften. Dann folgen die vorne rechts und anschließend vorne links. Wenn längere Zeit keine Blasen mehr erscheinen und die Bremsflüssigkeit im Schlauch heller wird, kann der Vorgang beendet werden.
Ohne Entlüftungsgerät muss das Bremspedal getreten und von einem Zweiten das Entflüftungsventil am Bremssattel geöffnet werden. Das Ventil wird zugemacht, sobald das Pedal unten angekommen ist. Dann lässt man das Pedal wieder hochkommen, um das Ganze zu wiederholen. Damit von oben keine Luft ins System gelangen kann und die Arbeit wieder von vorne beginnt, muss die Bremsflüssigkeit im Vorratsbehälter regelmäßig nachgefüllt werden.
Bremsbeschläge

Bremsen, Quelle: _bianconero_flickr
Bremsbeläge, die oft ein relativ unbeachtetes Dasein fristen, tragen erheblich zu einer guten oder auch schlechten Bremswirkung bei. Ist das Verschleißteil zu alt, verlängert sich der Bremsweg dramatisch, wird der richtige Bremsbelag gewählt, kann sich die Brems Performance um einiges verbessern.
Hat sich die Verschleißanzeige gemeldet und die Bremsbeläge wurden frisch ausgetauscht, so sollten diese mit Vorsicht behandelt werden, Vollbremsungen bei hoher Geschwindigkeit gilt es möglichst zu vermeiden. Das ist natürlich nicht immer möglich, und so kann es passieren, dass eigentlich neue Bremsbeläge gleich wieder ihre Wirkung verlieren. Bei einer starken Bremsung steigt die Temperatur der Bremsscheibe auf ungefähr 750 Grad an, herkömmliche Bremsbeläge geraten aber schon bei einer Temperatur von 400 Grad Celsius in Schwierigkeiten. Die Beläge fangen an zu schmelzen, dadurch nimmt der Reibwert dramatisch ab, was den Bremsweg deutlich verlängert.
Etwas resistenter gegen die hohen Temperaturen zeigen sich die Sportbeläge, die auch für den Strassenverkehr zugelassen sind. Sie schmelzen weniger schnell und können so Vollbremsungen besser Stand halten. Sportbeläge müssen aber vorsichtig eingefahren werden. Anfangs zeigen sie kaum Bremswirkung, weshalb sie auf einer gesicherten Strecke eingefahren werden sollten.
Bremsbeläge gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Organische Beläge bestehen zum Beispiel aus bis zu vierzig verschiedenen Stoffen, darunter Eisen, Keramik oder Graphit. Mit Hilfe eines organischen Klebers werden sie zusammen gehalten. Sogenannte Sinterbeläge, die aber sogar auf einer Rennstrecke selten zu finden sind, bestehen aus mindestens fünfzig Prozent Metall, Kupfer, Nickeln und Zinn. Durch den hohen Metallanteil wird eine sehr gute Bremsleistung erreicht und der Verschleiß ist gering, der Nachteil ist ein sehr hoher Scheibenverschleiß.